Direkt zum Hauptbereich

Posts

Fragmente zum Gilgamesch-Epos

45 Be[scheren ? wird er (= Enlil) euch ? Reichtum und auch (gute) Ernte]. 46 In der Morgenröte [wird er Kuchen], 47 in der Abenddämmerung [Schauer von Weizenkörnern auf euch herabregnen lassen]. 48 Kaum daß die Mor[genröte zu leuchten beginnt], 49 [versammelt das Land sich] im Tore des "Überaus-Weisen" (= Atar-hasis). 50 Der Zimmermann hält [sein Beil] bereit. 51 Der Rohrflechter hält [seinen Stein] bereit. 51a Seine Axt ? [hält (o.ä) der ? ...]. 52 Die alten Männer [bringen Strick herbei]. 53 Die jungen Männer ei[len herbei und ? ]. 54 Der Reiche hält [bereit das Pech]. 55 [Der Arme brachte, (...) was sonst noch vonnöten ist].  Bei der Durchsicht der Tontafeln aus Assur im Auftrage der Deutschen Orient-Gesellschaft fand sich jetzt ein kleines, unpubliziertes Tafelfragment, das im Berliner Vorderasiatischen Museum unter der Signatur VAT 11000 aufbewahrt wird und eben die Zeilenanfänge enthält, die für die Wiederherstellung des einzigen noch u...

kanaanitäische Götter

El (wörtlich: Gott), ugarit. Hauptgott, Schöpfer des Universum, Vater der Götter,(Macrokosmos), Stiergott, grauhaarig und mit Bart, verheiratet mit Athirat, El wird von Ba´al abgelöst, El überrascht am Brunnen zwei Frauen, (Aschera und Schapsu), er schwängert sie. Dadurch entsteht das Götterpaar Schachar (Morgendämmerung) und Schalem (Abenddämmerung), Insgesamt erzeugt er mit Aschera 70 Götter und Göttinnen, darunter anonyme Götter und Dämonen, weitere Kinder hat El mit Schapsu (Sonnengöttin) gezeugt; alle Kinder des El werden „Banu-Elima“ (Els Söhne) genannt, lebt in der Tiefe eines Berges oder Gebirges, an der Quelle der zweifachen Tiefe, tehom (ursprünglich babylon. Meeresgöttin Tiamat; im Buch Genesis, Bibel wird Jahwe-Elohim zu Beginn mit tehom - „die Tiefe“, verknüpft), welche die Quelle von Süß- und Salzwasser (Meer) darstellt, >Verwandtschaft mit dem sumerischen Erd- und Quellen-Gott Enki, der in der Unterwelt von Abzu herrschte, Pluralform Elohim At(h)irat (westsemit.,...

ägyptische Götter

Ptah (phtha) - Beinamen: Khnum, Chnum - wurde vorzugsweise in Memphis verehrt - die Griechen stellten ihn mit dem hinkenden Gemahl der Aphrodite, Hephaistos gleich - „Herr des Feuers“; Herr der Metallverarbeitung“ - auch „Nun“ genannt - ließ Ägypten nach der Sintflut wieder trocken legen - der Skarabäus ist auf ihn zurückzuführen, die 30 Zehen könnten als ein Symbol für den Sirius-Stern angesehen werden - zog sich später wieder in das Himmelreich zurück und überließ seinem Sohn Ra die Herrschaft über Ägypten Ré (Ra) - Beinamen: Ra, Tem, Ra-Ta, Aten - unsichtbarer Gott, der sich nur manchmal manifestierte - Barke der Millionen Jahre; (Mutterschiff) des Thot; Hohenpriester des Arart und Araaraat - überwiegend verehrt in Heliopolis - lt. Papyrus Harrys I. als „Erbauer des Menschen“ - die Griechen setzten ihn mit Zeus gleich - übergab seine Herrschaft an seinen Sohn Schu Schu (schow) - Sohn des Ra; Gemahl der Tefnut; - galt auch als Auge d...

Tempelhymnen

1 Eridu Tempel von Enki Tempelname: Engur Gewachsen im dazwischen, Dieser erste Tempelturm spaltete Himmel und Erde dessen Wurzeln in Enkis dunklen Keller reichen wässriger Tempel für einen Prinz gebaut Wasser fließt aus seinen reinen Kanal reine Nahrung wird auf dem heiligen Hügeln gesammelt reinste Berge mit Seife gereinigt. Abzu eure Hymnen preisen die Elemente der Schöpfung. Eure große euch umgebene Mauer ist ohnegleichen. Und die Gemächer, wo euer Gott lebt, dessen Speisesaal kein Licht hineinlässt wahrhaftig von Mauer zu Mauer euer wohlbefestigtes Haus hat eine Reinheit über alle Grenzen. O gekröntes Eridu - leuchtende Krone eingeschworen durch euren Prinz; den großen Prinz. Der Susbu-Priester lässt reine Pflanzen wachsen. Wo euer wässriges Heim das große Unten berührt und Stimmen herauskommen zu Utu verkehrter Tempel, der sich zum Himmel ausstreckt. Sie tragen Brot aus den »Ofen zu essen der Ofen übervoll übertrifft beinahe die heiligen Gemächer. Worte Eures Prinzen, des Prinzen...

Heilige Hochzeit

Inanna sprach „Was ich Euch sage Lasst den Sänger in ein Lied weben Was ich Euch sage Lasst es vom Ohr zum Mund klingen Lasst es von Alt zu Jung weitergeben“ Meine Vulva, das Horn, Das Boot des Himmels ist voll der Begierde wie der junge Mond Mein ungeteiltes Land liegt brach Was mich Inanna betrifft Wer wird meine Vulva pflügen! Wer wird meine reichen Acker pflügen! Wer wird meine feuchten Böden pflügen! Was mich die junge Frau betrifft Wird meine Vulva pflügen! Wer wird dort seine Ochsen stationieren! Wer wird meine Vulva pflügen! Dumuzi antwortete Großartige Geliebte, ein König wird Deine Vulva pflügen Ich Dumuzi der König werde Deine Vulva pflügen Inanna: Dann pflüge meine Vulva, Mann meines Herzens Pflüge meine Vulva An des Königs Lendenschurz stand eine sich erhebene Zeder Pflanzen wuchsen hoch bei ihnen Getreide wuchs hoch bei ihnen Gärten erblühten wunderbar Inanna sang Er hat gekeimt, er hat treibt Knospen Er ist wie Salat am Wasser g...