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Assurbanipals Hymne an Aššur

SAA 03 001 ABRT 1 32-33 Neuassyrisch (ca. 911-612 v.u.Z.) (1) Der überaus Große, König der Götter, der Allwissende; ehrwürdig, überragend, der Illil (d.EN.LÍL.LÁ) der Götter, er, der die Schicksale bestimmt! (3) Aššur (AN.ŠÁR), überaus großer Herr, allwissend; ehrwürdig, überragend, der Illil der Götter, er, der die Schicksale bestimmt! (5) Lass mich Aššur preisen, den überragend Starken, den König der Götter, den Herrn der Länder! Ich will seine Größe verkünden, sein Lob verkünden! (7) Lasst mich den Ruhm Aššurs verkünden, lasst mich seinen Namen preisen, lasst mich das Lob [des Gottes] verherrlichen, der in Ehursaggalkurkurra wohnt! (9) Lass mich den überragend Starken erwähnen, lass mich sein Heldentum preisen! (10) Für die Erziehung der Menschheit in zukünftigen Zeiten, lass mich den Gott offenbaren, der in Ešarra wohnt, Aššur, den Bestimmer der Schicksale! Lass mich eine Erinnerung für zukünftige Generationen sein, damit sie hören und sich erinnern! (13) Lass mich die Herrschaft v...

Architektonische Gebete in Dūr-Šarrukīn

Die Erbauer des Palastes von Sargon II. in seiner neu errichteten Zitadelle Dūr-Šarrukīn (modernes Khorsabad) schrieben sechs Gebete an ebenso viele Gottheiten an die Eingänge zu den Kapellen der einzelnen Gottheiten, die sich alle innerhalb des Palastkomplexes befanden (gelb hervorgehobenen Bereiche auf dem Bild). Da der erste Ausgräber des Palastes, Victor Place, davon ausging, dass dieser Bereich zum Harem des Königs gehörte, werden diese Inschriften manchmal noch als Haremsinschriften bezeichnet. Die Baumeister schrieben auch mindestens neun Kopien eines Gebets an Gott Nabu in verschiedene architektonische Elemente, in und um die Cella dieser Gottheit in seinem Tempel, der sich neben Sargons neuem Palast befand (grün hervorgehobener Bereich im Bild). Bild:  palace.jpg (1152×731) (akkpm.org) In den Palastkapellen: → Gebet zu Ninurta → Gebet zu Ninshiku (Ea) → Gebet zu Sin → Gebet zu Adad → Gebet zu Ningal → Gebet zu Schamasch Im Tempel: → Gebet zu Nabu Akkadian Prayer Miscellany...

Beschwörung auf den Eid

CT 17, pl. 34-36 (K 3586+) CDLI P395106 neubabylonisch blms: Bilinguals in Late Mesopotamian Scholarship (o 1) Beschwörung: Schwur, Schwur, Plan, der nicht gebrochen werden kann, (o 2) göttlicher Plan, der nicht übertreten werden kann, (o 3) Plan von Himmel und Erde, der nicht verändert werden kann. (o 4) Kein einzelner Gott kann es umstoßen, (o 5) (Sum) der persönliche Gott kann es nicht rückgängig machen. (Akk) weder Gott noch Mensch können es lösen. (o 6) Unvermeidbare Falle, die gegen das Böse aufgestellt wurde, (o 7) unentrinnbares Netz, das gegen das Böse gespannt ist. (o 8) Ob es ein böser udug-Dämon oder ein böser ala-Dämon oder ein böser Geist oder ein böser gala-Dämon oder ein böser Gott oder ein böser maškim-Dämon ist, (o 9) ob es der Lamaštu-Dämon oder Labāṣu-Dämon oder der Ahhāzu-Dämon ist, (o 10) ob es der lilû-Dämon oder der lilītu-Dämon oder der ardat lilî-Dämon ist, (o 11) ob es der böse namtar-Dämon ist oder der krankmachende asag-Dämon oder eine schlimme Krankheit, (...

Eršemma der Götter

CLAM 804 CDLI P355665 BM 096927 Altbabylonisch o i 1 Eršemma der Götter o i 2 Man steht unter dem Himmel, man geht hinaus, um zu beten. Wir gehen! o i 3 Enki-Gott, Ninki-Göttin, Enmul, Ninmul, o i 4 Endašurima, Nindašurima, o i 5 Endukuga, Nindukuga o i 6 Väter von Mullil (Enlil), Mütter von Ninlil, o i 7 Enudtila, Enmešara o i 8 Ninzidana, Herrin der Berge, o i 9 Šulpaʾe, Herr des Festmahls, o i 10 Mutter Šentur, Mutter der sieben Götter o i 11 Herr, Herrscher von Nippur, Umunurta, o i 12 der Schreiende, Gašan-Nibru, o i 13 Nab, Erstgeborener von Gašanmangara, o i 14 Großer Nuska, Hüter des Ekur, o i 15 die Mutter des Hauses, Sadarnuna, o i 16 Šerah, Hüterin der Ešara, o i 17 der gute Alad-Geist der Emelamana, o i 18 der große fürstliche Sohn des Himmels, Suen, o i 19 die Hohepriesterin, Frau von Nanna, o i 20 der mächtige Hauptmann Mullilzid, o i 21 Ebune, Kind der Ešaba, o i 22 der junge Utu, Herr der Berge, o i 23 Gašangal, Mutter des Utu, o i 24 Gašanana (Inanna), die einzigartige...

Gebet für die Wiederherstellung von Nippur

HAV 447, 03 CDLI P266078 CBS 10885 Altbabylonisch, Nippur o 1 Mullil (Enlil) baue mir ein Haus gegenüber dem Wasser - ich bin die Zerstörerin der Berge! o 2 Ach, für die, die aus dem Süden heraufziehen, bin ich ihre Arbeiterin - ich bin der Zerstörerin der Berge! o 3 Ach, denen, die aus dem Norden herabreisen, bin ich ihre Kanalinspektorin - ich bin die Zerstörerin der Berge! o 4 Ich bin am Tisch des Flüchtigen, ich bin das Lösegeld des Landes. o 5 Ich bin Gašanmarki, ich bin das Lösegeld des Landes, ich bin die Straße in die fremden Länder! o 6 Wer aus dem Süden reist, tötet mich im Süden - ich bin die Zerstörerin der Berge! o 7 Wer aus dem Norden reist, tötet mich im Norden - ich bin der Weg in die Fremde! o 8 Das Fenster, durch das ich schaute, ist völlig zerstört - seine Tauben sind weggeflogen. o 9 Die Tauben des Fensters haben ihr Nest verlassen - wohin sind sie geflogen? o 10 Diese Vögel, die ihre wohlbegründeten Nester verlassen haben - wohin sind sie geflogen? o 11 Die Mensch...

Großer Sonnen(Aton)-Hymnus des Echnaton

altägyptischen Hymnus, 18. Dynastie aus der Zeit des Königs (Pharao) Echnaton (um 1351–1334 v.u.Z., Neues Reich) Als Verfasser gilt Echnaton selbst. Der in Hieroglyphen geschriebene Text ist nur ein einziges Mal im Grab des Eje (Grab Nr. 25) in Amarna belegt, wo er mit 13 vertikalen Kolumnen fast die gesamte Fläche der rechten Wand des kurzen Eingangskorridors zum Grabinneren einnimmt. Zentrales Thema ist die Einzigartigkeit und Singularität des Sonnengottes als Schöpfer und Erhalter der Welt und allen Lebens in all seiner Vielfalt. Aton ist „der Herr aller Lande, der für sie aufgeht und selbst alle Fremdländer am Leben erhält, indem er einen Nil an den Himmel setzt und diesen zu den Menschen herabkommen lässt.“ Er ist dadurch nicht nur Gott über das Land Ägypten, sondern wird zum Gott aller Menschen. Schon bald nach seiner Erstpublikation 1884 wurde eine große inhaltliche Nähe des Aton-Hymnus zu Ps 104,27–28 der Bibel festgestellt, desgleichen Ps 145,15–16. Manche Theologen leiten ein...

Hymne an die Sonne

Erstellt am 2006-11-04 von Mark-Jan Nederhof. Zuletzt geändert am 2009-06-08. Transliteration und Übersetzung für "Hymne an die Sonne", nach De Buck (1948), S. 113-115. Dies ist die Version von Suti und Hor (Brit. Mus. 826) vgl.: J. Assmann. Zwei Sonnenhymnen der späten XVIII. Dynastie in thebanischen Gräbern der Saitenzeit Anbetung Amuns, wenn er sich als Harakhti erhebt, durch den Aufseher der Werke des Amun, Suti, und den Aufseher über die Werke des Amun, Hor. Sie sagen: "Gegrüßt seist du, Re, du Schönheit eines jeden Tages, der du am Morgen auferstehst, ohne zu versagen, Khepri, der sich mit Arbeit abmüht! Deine Strahlen sind auf dem Gesicht, aber es wird nicht erkannt. Elektrum kommt nicht an deine Pracht heran. Selbst geschaffen hast du deinen Körper, Schöpfer, der nicht erschaffen wurde, der einzige seiner Art, der die Ewigkeit durchläuft, Oberhaupt der Straßen, mit Millionen unter seiner Führung. Deine Pracht ist wie die Pracht des Himmels, deine Farbe ist heller...

Dumuzi-Inanna (Manchester Memoirs)

Manchester Memoirs 48 pl.1-7 CDLI P355698 Altbabylonisch i 1 Der Hirte brachte mir Reize in den Obstgarten. i 2 Ich bin die junge Frau, die Dame, du bist der Mann, der mit Reizen gefüllt ist i 3 Der Hirte brachte mir Reize in den Obstgarten. i 4 Ich bin die junge Frau, die Dame, du bist der Mann, der mit Reizen gefüllt ist i 5 Er brachte mir Reize in den Apfelgarten. i 6 Die Äpfel des Obstgartens tragen Üppigkeit für die Liebste. i 7 Er brachte mir Reize in den Weinberg. i 8 Mit dem Herrn lasse ich Dumuzis Schössling gedeihen. i 9 Während er einen Dattelzweig in den Händen hält, i 10 lasse ich meinen Gatten blühen wie diese Dattelpalme. i 11 Oh König, verlasse sie nicht, sei an sie gebunden. i 12 Damit der freudige Amaʾušumgalana (Dumuzi) bei dem jungen Mädchen (mir) liegt, i 13 Stier Dumuzi, verlasse sie nicht, sei an sie gebunden. i 14 Damit die freudige Amaʾušumgalana bei dem jungen Mädchen liegen kann, i 15 O lass den König, i 16 soll Amaʾušumgalana ihr ein Gewand aus schwarzer Wol...

Eršema von Ningirgilu (Inanna)

CDLI P345457 CT 15, pl. 23, BM 023584 altbabylonisch eme-sal [Bezug zu "Inanna´s Reise in die Unterwelt"] o 1 Zwischen Knospen und Zweigen weine ich um sie. o 2 Meine Weise, die Dame Gašangirgilu. (Inanna) o 3 Zerstörerin der Länder, Priesterin Gašanana. (Inanna) o 4 Für meine wahre Königin, die Herrin von Emush. (Inanna) o 5 Göttin, die über die Menschen wacht, Mutter mit der wahren Brust. o 6 Lagar-Priesterin des Tempels, Herrin, schöne Frau. o 7 Nachdem du zwischen den Knospen und Zweigen saßest. o 8 Unter den Knospen und Zweigen des reinen Himmels. o 9 Unter den Knospen und Zweigen der Erde. o 10 Der Ort, den du zu einem Ort der Stille gemacht hast. o 11 Sänger, sprich zu meiner Mutter: "Wann wirst du sie befreien?" o 12 Sprich zu Gašangirgilum: "Wann wirst du sie freilassen?" o 13 "Lagar-Priesterin des Tempels, Herrin, schöne Frau, wann wirst du sie befreien?" o 14 Sprich zu Nanna aus dem Schilfdickicht: "Wann wirst du sie freilassen?...

Hymne an Ninurta als Retter

Die Hymne an Ninurta als Retter ist ein hymnisches Gebet, das Ninurtas Fähigkeit preist, Menschen in Not zu helfen. Die grundlegende Botschaft des Textes ist, dass das Wohlergehen der Menschen von der Barmherzigkeit des Gottes abhängt, auch wenn sich die Menschen in ihrer Hybris dessen nicht immer bewusst sind. Der Hymnus endet mit einer Bitte an Ninurta, seine Stadt Nippur und den Bittsteller zu verschonen. Da der Schwerpunkt der Komposition auf dem Gott Ninurta und der ausdrücklichen Erwähnung seiner Stadt Nippur liegt, ist es wahrscheinlich, dass der Text aus dem gelehrten Umfeld dieser Stadt stammt, und zwar irgendwann vor dem 8ᵗʰ oder 7ᵗʰ Jahrhundert v.u.Z., dem Datum der frühesten bekannten Handschrift (Sultantepe). Alle anderen Handschriften stammen aus Babylon und Sippar; die Paläographie einiger von ihnen legt nahe, dass sie aus den letzten Jahrhunderten der Keilschriftkultur stammen. 1 Um am Kai Geschäfte zu machen, wo der Verkehr schnell vorbeirauscht, 2 Du, oh unübertroffe...

Synkretistische Hymne an Ištar

Dieser Text ist eine Hymne an eine Reihe von Göttinnen, die meisten von ihnen lokale Hypostasen der Göttin Ištar. Der Text fasst diese Göttinnen unter Ištar zusammen, was synkretistische Tendenzen widerspiegelt, die vielleicht im frühen ersten Jahrtausend v.u.Z. üblich waren. Die Hymne besteht aus 36 Zeilen, von denen die meisten die Taten oder Beinamen einer Göttin aufzählen und mit der Nennung ihres Namens enden. Das Ende des Textes enthält eine Rubrik, die den Inhalt als "(...) Namen von Göttinnen" beschreibt. Die Komposition ist aus einem fast vollständig erhaltenen Manuskript aus Borsippa aus dem 4ᵗʰ Jh. v.u.Z. bekannt, dem kürzlich ein neuassyrisches Fragment aus Ninive hinzugefügt wurde. Der Text wird weder in Katalogen erwähnt, noch wurde er im Rahmen der Schreiberausbildung kopiert, aber einige seiner Zeilen haben Parallelen in anderen Texten, wie z. B. der Erhöhung von Ištar (l. 22) und der synkretistischen Hymne an Gula (ll. 30-31). Das aus vier Teilen zusammengese...

Emesal balag Enlil/Nippur

Fs Zivil90, 091-102 CDLI P265634 CBS 10417 Altbabylonisch Mauerwerk ... in Richtung meiner Stadt, Vater Mullil. Herr des Landes, zu meiner Stadt, Vater ... ... sie schenkten es ihm. Vater Mullil. Enki und Ninki schenkten sie ihm. Herr des Landes. Enul und Ninul schenkten es ihm. Die weinende Kuh, sie kam zu dir. Herr, die weinende Kuh, sie kam zu dir. weinend, kam sie. Der persönliche Gott, weinend, kam er. Mein beraubter Tempel ohne Me´s! Man kommt vor ihm weinend. Man verlässt sein Inneres klagend. Wahres Haus, sein Wahrzeichen zerstört, die Stadt ist unheimlich, die Stadt ist unheimlich! Es ist unheimlich, es ist unheimlich! Meine Stadt Nippur, sie ist unheimlich, sie ist unheimlich! Ich bin in meiner Stadt, aber ihr Gatte ist an einem fremden Ort, ihr Kind ist an einem fremden Ort. Ich bin in meinem Nippur, aber sein Ehepartner ist an einem fremden Ort, sein Kind ist an einem fremden Ort. Deine Augen werden nicht müde vom Bewundern! Dein Nacken wird nicht müde, wenn du auf den Bode...

Epos von Zimrī-Lîm

Das Epos von Zimrī-Lîm ist ein akkadischer Text auf einer einzigen Tontafel, die in den Ruinen der Stadt Mari in Syrien (dem heutigen Tell Hariri) gefunden wurde. Er preist einen der Könige dieser Stadt, Zimrī-Lîm (regierte ca. 1780-1758 v.u.Z.). Von diesem Text wurde bisher nur ein einziges Exemplar entdeckt (A. 3152+M.5665+unnummeriertes Fragment). Die Tafel befand sich im Museum von Deir ez-Zor, aus dem sie 2015 evakuiert wurde. Der aktuelle Standort ist unbekannt. Q009326 Periode: Altbabylonisch Entstehungszeit: ca. 1780-1758 v.u.Z. Provenienz: Mari (o i 1) Zimrī-Lîm, den wilden Stier der Schlacht, will ich preisen (o i 2) der Held, für immer will ich seinen Namen wiederholen, (o i 3) Zimrī-Lîm, der Erbe von Yaḫdun-Lîm, dem Ersten von Ḫanû, (o i 4) derjenige, der die Mauer des Feindes zerstört. (o i 5) [...] (Gottheit) Mêr will ich verherrlichen. Hört, (o i 6) Höre aufmerksam auf meine Worte über den, der die Feinde jagt, (o i 7) über den, der seine Feinde bezwingt, (o i 8) der Hel...

Adad-nerari III + Semiramis

Adad-nerari III 2002 Q004782 Neuassyrisch (𒊩) 𒊓𒄠𒈬𒊏𒆳  = (Frau) sa-am-mu-ra-mat = Semiramis S(h)ammuramat war die Gemahlin von Shamshi-Adad V. (reg. 824–811 v.u.Z.) und erreichte eine ungewöhnlich prominente Position in der Regierungszeit ihres Sohnes Adad-nirari III. (reg. 811–783 v.u.Z.) (1) Dem Gott Nabû, heldenhaft und erhaben, Sohn des Esagil, weise und prächtig, mächtiger Fürst, Erbe des Gottes Nudimmud, dessen Herrschaft überragend ist, geschickt in den Künsten, Treuhänder des ganzen Himmels und der Unterwelt, Experte in allem, weise, derjenige, der schreiben kann (wörtlich "Halter des Tafelgriffels"), gelehrt in der Schreiberkunst, barmherzig und verständig,  (5) der die Macht hat, (ein Land) zu entvölkern und neu zu bevölkern, geliebt vom Gott Enlil, Herr der Herren, dessen Macht keinen Rivalen hat, ohne den es keine Ordnung im Himmel geben kann, der Barmherzige und Mitfühlende, dessen Wohlwollen gut ist, wohnend in Ezida, das in Kalḫu ist, der große Herr, sein H...

Astralkommentare zu Marduks Ansprache an die Dämonen

Die Komposition mit dem Titel "Marduks Ansprache an die Dämonen" erscheint in Tafel 11 des Utukkū Lemnūtu  ("Böse Dämonen"), aus dem 1.Jahrtausend v.u.Z., die in einer Kompilation von 16 Tafeln standardisiert wurde. Nur die Tafeln 3-8 sind mit sumerischen Vorläufern bezeugt und stellen möglicherweise einen frühen Kern der Serie dar, während die Tafeln 12-16 durch ihre Konzentration auf den Gott Marduk und eine Gruppe von sieben Gottheiten, die Sibitti genannt werden, spätere Anliegen erkennen lassen. Der Protagonist von Marduks Ansprache trägt den Namen Asalluhi, aber der/die Herausgeber der 16-Tafelserie betrachtete(n) diesen Namen mit Sicherheit als eine von Marduks Bezeichnungen. Die "astralen Kommentare" (BM 47529+47685 British Museum) hier, beziehen auf eine spätbabylonische Komposition. Jeder Kommentar beginnt mit einem Zitat aus dem Abschnitt von Marduks Ansprache, und der wiederkehrende Incipit "Ich bin Asalluhi". Die fünfzehn Beinamen vo...