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Streitgespräch zwischen Ochse und Pferd


aus den Bibliotheken von Assurbanipal

1 …
2 ...
3 …
4 ...
5 König Enlil ...
6 Gebete ... 
7 Er hörte und ...
8 Pflanzen ... 
9 Bäche [.................] .. Flüsse
10 des Euphrat [. . . . . ...... . . . ] Überfluss 
11 Seine Flut [........... ..] Tigris. . [..] 
12 Sie haben [...........] sich erhoben. 
13 Sie entfernten die Uferwiesen und überschwemmten die Felder, 
14 Sie trugen die Erhebungen fort und wässerten das tiefliegende Land,
15 Sie fegten den Boden weg von der Ebene in die Senken und die Niederungen 
16 über das niedrig liegende Land und bewässerten den Boden. 
17 Das unbearbeitete Land wurde zu einem Moor. . . 
18 In Schilf lagen die Pflanzen, und der Scheitel der öden Erde war gespalten. 
20 Es blühte Weide für Vieh und brachte üppiges Wachstum hervor. 
21 Der Ochse und das Pferd wurden Freunde. 
22 Ihre Bäuche sättigten sich mit der saftigen Weide, 
23 zu ihrer Freude stritten sie sich.
24 Der Ochse öffnete den Mund und sprach zu dem Pferd, herrlich im Kampf. 
25 "Wenn ich mich umsehe, sind meine Omen sehr günstig.
26 Von Anfang bis Ende des Jahres finde ich meine Weide.
27 Die volle Flut ist früh gekommen, und die unterirdischen Wasser haben sich angesammelt, 
28 Sie haben die Uferwiesen weggetragen und den Boden gesättigt,
29 Sie haben den Boden in die Tiefe und die Hänge hinabgeweht. 
30 Sie haben die Höhen davongetragen und die Felder überschwemmt. 
31 Sie haben das niedere Land beherrscht und die Ebene bewässert 
32 Dünger von [der Steppe] pflügt den unbearbeiteten Boden, 
33 Der geschickte Handwerker ... 
34 Unsere Kälber hüpfen herum und erwarten [. ... ..] 
35 Aber das Pferd trampelt, da es nicht auf die Ebene gehört. 
36 Ändere dich selbst und halte dich fern von ... 
37 Komm herauf ...

1 ...
2 Mein Schicksal und [dein Schicksal …
3 Starkes Kupfer, das spaltet [...] 
4 Ich bin bekleidet wie mit einem Gewand [...]
5 Ohne mich ein Läufer [...] 
6 König, Regent, Enu-Priester und Prinz gehen nicht auf die Straße 
7 [. . . . "Der Ochse öffnete seinen Mund und sprach, das Pferd anrufend, [herrlich in der Schlacht] 
8 "Bist du allein heftig […?] 
9 Was in deinem Kampf [...?] 
10 Ich habe dem ganzen Wagen den letzten Schliff gegeben, [ich ..... seine] Ausrüstung, 
11 Mit meiner Haut. [...] ist bedeckt, 
12 Mit meiner Haut ist [die ...] bedeckt. 
13 Die Pfeile des Kriegers, der Köcher [...] 
14 Heftige Speere tragen [meine...] 
15 Die Streitäxte deiner Herren sind [...] 
16 Du kannst den Weg nicht sehen, [du bist wie ein Schwächling, 
17 Deine Augen starren, aber du tust nicht [...] 
18 Du reist nicht die Straße, an den Zügeln [...]
19 Das Pferd öffnete den Mund und sprach [zu dem herrlichen Ochsen].
20 Bei meinem Wiehern ...
21 Kampfäxte ...
22 Waffen ...
23 .. welcher wirft ...
24 ... das Herz eines Löwen ... 
25 An der Furt eines Flusses... 
26 Auf der Straße über die Berge... 
27 Du bist lästig, Ochs, eine Kette ... 
28 Bei deiner Aufgabe steht es nicht ...
29 Dein Futter ist Kleie, der Boden [ist dein Bett] 
30 Wie kannst du mit dem Pferd konkurrieren? [...] 
31 Der Ochse öffnete seinen Mund und sprach zu dem [Pferd, herrlich im Kampf] 
32 "Über die Kette, die du erwähnt hast, […]

1 ...
2 ... selbst [...] 
3 [Der eine] Monat, der zweite und [der dritte] 
4 [. . . ] Mais blüht, die. [...] ist gesättigt, 
5 [...]
6 [...]. ist heilig den Göttern [..] 
7 [...] sie sprechen einen langen Segen über [mich], wenn ich niedergeschlagen wurde. 
8 [...]. Ich stürze mich nicht in die Hitze."
9 [Das Pferd] öffnete den Mund und [spricht] zum herrlichen Ochsen: 
10 "Ich [. . . ] und trete ein Pflaster aus Brennofen-Ziegeln, 
11 [In der Nähe von] König und Berater befindet sich mein Stall
12 [Die Diener] bereiten [für mich] Pflanzen, das Grün der Erde, 
13 [...] sie aussehen nach meinem prächtigen Trinkbrunnen. 
14 [...] das lausige Kraut ist klein geschnitten,
15 [...] ist überlegen, die besondere Portion eines Fohlens. 
16 Mein Fleisch wird nicht gegessen. 

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