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Hymne an Utu von Rīm-Sîn



01. Herr, Stier [...]
02. Großer Fürst, der (innerhalb?) des Feuers steht wie der heilige Uraš [...]
03. Jugendlicher Utu, breitet [...] sich aus, (über) das Land, [...] der wimmelnden und weit
verbreiteten Menschen
04. Großer und mächtiger Held der Anuna-Götter, kein Gott kann deinen kosmischen Kräften entgegentreten
05. Weiser, der auf alles achtet, (dessen) Gerechtigkeit ohne Rivalen ist,
06. Der Held, der junge Utu, dessen Äußerungen gewichtig und dessen Worte wahr sind, seine Göttlichkeit ist konkurrenzlos
07. Das Sonnenlicht, der mächtigste und größte Gott unter den Göttern, dessen oberste Wohnstätte ein reiner Ort ist.
08. Um das Volk des Landes wieder an seinen Platz zu bringen und seinem König das Leben zu geben
09. Um die Pläne und [...] Riten der Götter zu befolgen, hat er mit reinem Herzen getreu geplant
10. [...] Enlil pflanzte diesen wahren Helden, diesen Mes-Baum als Sprössling.
11. Im Namen meines Rīm-Sîn, der an der Zitze des Großen wilden Kuh Milch säugte (für!?) seine Herrschaft
12. Er hat Larsa, den Berg der Suba-Steine, mit seinem erhobenen Auge getreu angesehen,
13. Hirte, der sich in seinem Herzen freut, weil er schwarzköpfig ("sumerisch") ist und grüßt [...]
14. Möge er mit seiner strahlenden Stirn zu ihm schauen
15. […] für Utu


UET 6/1, 92


Rim-Sin I („Wildstier des Mondgottes“) war der letzte König der altbabylonischen Dynastie von Larsa in Mesopotamien. Er regierte nach der mittleren Chronologie von 1822 bis 1763 v.u.Z. und vereinigte Süd- und Mittelmesopotamien zu einem einheitlichen Reich. Beendet wurde diese Ära durch die Eroberung des Königreiches von Larsa durch Hammurapi I.


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