Direkt zum Hauptbereich

Hymne an Enki´s Tempel in Eridu



1-7 O E-Unir
gewachsen zusammen mit Himmel und Erde,
Fundament von Himmel und Erde,
große Festhalle von Eridu!
Abzus Schrein errichtet für seinen Prinz,
E-Dul-Kug wo reine Nahrung gegessen wird,
gewässert vom reinen Kanal des Prinzen,
Berg, reiner Platz gereinigt durch die Potasche von Pflanzen,
Abzu deine Tigi-Trommeln gehören zu den himmlischen Mächten.

8-15 Deine großartigen […] Wände sind in gutem Zustand.
Licht erreicht nicht den Versammlungsplatz wo die Götter wohnen,
Der große Versammlungsraum, der schöne Platz.
Dein wunderbar konstruiertes Haus ist heilig und es gibt nicht verleichbares.
Dein Prinz, der großartige Prinz, hat für Dich eine heilige Krone in Deinem Bezirk gesetzt.
O Eridu mit einer Krone auf Deinem Kopf, bringe Dornenbüsche hervor
reine Dornenbüsche für die Susbu-Priester.
O Ec-Abzu Dein Platz, dein großartiger Platz!

16-23 An Deinem Platz der Anrufung von Utu,
an Deinem Ofen der Brot zum Essen gibt,
auf Deinem ziggurat, ein prachtvoller Schrein der zum Himmel reicht,
Dein großartiger Ofen fast so prachtvoll wie Deine großartige Festhalle
Dein Prinz, der Prinz von Himmel und Erde […] kann niemals geändert werden,
der […], der Schöpfer, der […], der Weise, der […], Gebieter Nudimmud,
hat ein Haus errichtet in Deinem Bezirk,
O E-Engura,
und Platz geniommen auf Deinem Thron.

24 23 Zeilen für das Haus Enkis in Eridu








--------




Von Enheduana ca. 2300BC
Die Hohe Priesterin – [genannt] Schmuck des Himmels
Tocher von Sargon dem Großen

Enkis Tempel in Eridu hiess E-Unir : Haus, welches ein Ziggurat ist

Er wurde auch E-Dul-kug genannt „Haus welche eine heilige Erhebung ist“

Er wurde auch Ec-Abzu genannt „Schrein welcher ist Abzu“

Er wurde auch E-Engura genannt „Haus der unterirdischen Wasser“

Enki wurde auch Nudimmud „Bildnis des Bieres“

Potasche von Pflanzen „Seife“

Tigi Trommeln – Diese verdrehten Trommeln der Sumerer

Die Krone Eridus war der Tempel, auf Kilometer schon sichtbar

Utu „Sonne“ Sohn des Mondgottes Nanna – Bruder von Inanna ;)

Abzu – Urozean „Abyss“

Platz kann ggf,. auch Raum o.ä. meinen also Stelle o.ä.

[…] beschädigte Stelle

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

sumerische Götter

Anunna : bezeichnet eine Gruppe von Göttern im mesopotamischen Pantheon. Später wird es manchmal verwendet, um die Götter der Unterwelt zu beschreiben (im Gegensatz zu den Göttern des Himmels, den Igigi ). Igigi / Igigu : Dieser semitische Begriff beschreibt eine Gruppe von möglicherweise sieben oder acht Göttern. Es ist wahrscheinlich, dass der Gott Marduk einer von ihnen war, aber die Gesamtmitgliedschaft in dieser Gruppe ist unklar und wahrscheinlich im Laufe der Zeit verändert. Greenstone- Zylinderdichtung des Schreibers Adda zeigt von links nach rechts: (Isimud), Enlil(?) oder Ninurta(?), Inanna mit Flügeln, Utu mit Schwert, Enki mit einem fließenden Strom voller Fische..  Enkis zweigesichtiger Minister Isimud steht zu seiner Rechten. Altakkadisch ca .2300-2200 BCE.  (BM 89115). © The Trustees of the British Museum. ----------------------------------- An :   Mesopotamischer Himmelsgott, eine der höchsten Gottheiten; bekannt als An in Sumeria...

Enki und die Weltordnung

Enki und die Weltordnung (Deutsche Übersetzung) 1-16. Der hohe Herr des Himmels und der Erde, der selbstständige Vater Enki, der, der von einem Stier gezeugt wurde, gezeugt von einem wilden Stier, der von Enlil - dem großen Berg geschätzt wird, der vom heiligen An - dem König geliebt wird, pflanzte im Abzu den Meš-Baum,der sich über alle Länder erhob; er (Enki), dessen großer Drache, der in Eridug steht und dessen Schatten Himmel und Erde mit einem Wäldchen von Weinreben bedeckt, der sich über das Land des Herrn Enki, dem Herrn der vielen Anuna-Götter und dem mächtigen Nudimmud des E-kur, mit der Stärke des Himmels und der Erde ausstreckt! Ihr (Herr Enki) großes Haus ist im Abzu, dem großen Verankerungspfosten zwischen Himmel und der Erde, gegründet. Enki, dessen einziger Blick genügt, um das Herz der Berge zu verwirren; wo auch immer ein Bison geboren ist, wo Hirsche geboren sind, wo ein Steinbock geboren ist, wo wilde Ziegen geboren sind, auf Wiesen ……, in Höhlen ...

Atrahasis-Mythos

Bei dem Atrahasis-Mythos handelt es sich um ein akkadisches Epos aus dem 18. Jh. v.u.Z.. Die Geschichte, die in vielen ähnlichen Versionen (z.B. in der Bibel oder auch im Gilgamesch-Epos) existiert, handelt von einer großen Flut, die der Gott Ellil beschließt, um die Menschen zu vernichten, da sie ihm zuviel Lärm machen. Der menschenfreundliche Gott Enki warnt Atrahasis und hält ihn dazu an ein Boot zu bauen, um die große Flut zu überstehen. Atrahasis überlebt und bringt den Göttern ein großes Opfer dar. Atrahasis ("der ausnehmend Weise") ist der Held dieses akkadischen Mythos. Hiermit liegt eine religionsgeschichtliche Parallele zur biblischen Sintflutgeschichte vor: Atrahasis erscheint als vorbiblischer Noah. Die älteste Bekannte Version dieses Epos kann über das Kolophon in die Regierungszeit von Hammurabis Urenkel Ammi-Saduqa (1646-1626 v.u.Z.) datiert werden, daneben existieren noch weitere babylonische Fragmente. Weitere Abschriften und Überarbeitungen folgten im 1....